connect

April 2014

CWT

CWT Geschäftsreisetipp: Bogotá – eine Stadt im Wandel

Kolumbiens Hauptstadt hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Seit den Friedensverhandlungen mit der FARC wandelt sich die Metropole und wird zum Tor Lateinamerikas für internationale Unternehmen, wirtschaftliche Innovationen und ökologische Entwicklungen.

Schon der Anflug auf Bogotá ist ein Erlebnis: Wenn sich das weiße Wolkenmeer öffnet, taucht unten das weite Grün Kolumbiens auf – die Anden. Hier, vor den Toren der Stadt, in den Cerros Orientales, den östlichen Hügeln, liegen die unendlichen Rinderfarmen des Landes. Von oben sieht man auch die unzähligen Gewächshäuser für Blumen.

Kolumbien ist nach den Niederlanden der zweitgrößte Blumenexporteur der Welt. Je mehr sich das Flugzeug dem internationalen Flughafen El Dorado nähert, umso deutlich wird von oben, dass Bogotá eine geschäftige Metropole ist. Acht Millionen Menschen leben hier, elf Millionen in der Metropolregion. 31 Prozent des kolumbianischen BIP werden in der Hauptstadt erwirtschaftet: 103,7 Mrd. USD (93 Mrd. EUR), das ist mehr als in Guatemala, Uruguay, Panama oder Costa Rica.

Noch bis zur Jahrtausendwende galt Bogotá als gefährliche Stadt, in der Narcos, die Banden des organisierten Verbrechens, und Guerillas regierten. Gewalt stand auf der Tagesordnung, die wirtschaftliche Entwicklung stagnierte. Seit diesem Jahrzehnt scheinen jedoch die Friedensverhandlungen der Regierung mit der Guerillabewegung FARC und das Abkommen zur Beendigung des bewaffneten Konflikts zu greifen. Zudem erlebt Bogotá unter seinen kreativen Bürgermeistern wie Antanas Mockus oder Enrique Peñalosa, der gerade seine zweite Amtszeit erlebt, einen spannenden Wandel. Die Stadt entwickelt sich zu einer florierenden Metropole für Wirtschaft, Innovation und Umwelttechnologien. Auch die sogenannte Orange Economy, die Kultur- und Kreativwirtschaft, trägt zum Boom der Stadt bei.

Bogotás Wirtschaft spezialisiert sich
2016 setzten sich Hochschulen, die öffentliche Hand und Privatunternehmen Bogotás an einen Tisch, um gemeinsam die Zukunft der Stadt zu planen. Ziel war es, neben der Produktivität auch den Wohlstand und die nachhaltige Entwicklung zu steigern. Daraus resultierte eine Smart Specialization Strategy, die auf die Förderung kreativer Wirtschaftszweige als Grundpfeiler des Wachstums der Stadt setzt. Die Förderung gilt Bereichen wie Wissenschaft und Industrie, einschließlich Gesundheitswesen, Kosmetik, Pharmazie und Medizinprodukte, der Auslagerung von Geschäftsprozessen (BPO), Logistik und Transport, Personalwesen, Wissensvermittlung und Nachhaltigkeit.

Wie sich die Stadt wirtschaftlich entwickelt, welche Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen sie bietet und wie Sie gut hinkommen, finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Connect Magazins ab Seite 18.

Quelle: Connect Magazin 02/2019, Foto: iStock

CWT Traveler

Unser Online-Newsletter CWT Traveler bietet Ihnen monatlich aktuelle Informationen und Angebote aus der Geschäftsreise­branche.

Jetzt anmelden und nichts verpassen!

Anmelden Archiv